
Herstellung von Badezimmerheizern, die wirklich angenehm sind Wenn man Infrarotleuchten für das Badezimmer entwirft – besonders dann, wenn dort auch Babys sind – stößt man auf ein schwieriges Problem. Man möchte viel Wärme erzeugen, aber gleichzeitig soll niemand geblendet werden. Niemand mag den grellen, sterilen Lichtstrahl, der von herkömmlichen Heizern ausgeht. Das ist unangenehm. Verhindern von Wasserzugang Da es sich um ein Badezimmer handelt, ist überall Wasser vorhanden. Deshalb halten wir uns an die IPX5-Standards. Einfach ausgedrückt: Wir sorgen dafür, dass Wasser nicht in die elektronischen Komponenten der Leuchte gelangen kann. Wir verwenden robuste Dichtungen sowie versiegelte Quarzkörper, damit alles trocken bleibt. Wenn eine Dichtung undicht wird, kann Feuchtigkeit zu den Elektroden gelangen. Dadurch oxidieren diese und die Leuchte geht viel schneller kaputt. Es handelt sich dabei um eine einfache Lösung – doch sie macht den Unterschied zwischen einer Leuchte, die Jahre lang hält, und einer, die bereits nach einem Monat kaputtgeht. Schutz der Augen Die meisten Infrarotleuchten sind einfach zu hell. Das Licht ist so stark, dass es den Augen schadet. Um dieses Problem zu lösen, verwenden wir eine spezielle Beschichtung auf dem Quarzrohr oder einen Spektralfilter. Dadurch wird das Licht abgelenkt – der blendende sichtbare Lichtstrahl wird blockiert, während die Infrarotenergie weiterhin durchgelassen wird. Man spürt weiterhin die angenehme Wärme auf der Haut, doch das Licht bleibt mild und angenehm. Der Kompromiss Diese Geräte funktionieren mit der üblichen Spannung von 220V–240V. Wir verwenden außerdem einen gezielten Reflektor, damit die Wärme direkt nach unten geleitet wird. So spürt man die Wärme bereits im selben Moment, in dem man unter die Leuchte tritt. Doch diese Schutzbeschichtung verringert die Wärmeeffizienz etwas. Man verliert etwas Wärme, um die optische Sicherheit zu gewährleisten. Falls man möchte, dass der Raum sofort warm wird, sollte man einfach die Leistung etwas erhöhen. Installation Was die Verkabelung angeht, sollte man keine Kompromisse eingehen. Nutzen Sie dafür einen speziellen GFCI-Zusatzschalter. Auch wenn die Leuchte selbst gegen Spritzer von Wasser geschützt ist, müssen die Verbindungsstellen trotzdem gut abgedichtet werden. Man möchte schließlich nicht, dass Feuchtigkeit in die Wände eindringt und später Probleme verursacht.