
Das Wintertraining hat eine negative Wirkung auf den Körper: Die Muskeln verkrampfen, die Erholung wird erschwert, und die Kälte bleibt in den Knochen. Die Durchblutung nimmt ab, es entsteht Steifheit – und der Unterschied zwischen Anstrengung und Entspannung wird größer. Für Athleten bedeutet das eine echte Einschränkung ihrer Leistungsfähigkeit. Für Menschen mit leichten Verletzungen kann es sein, als wären sie feststeckend.
Infrarotwärme bietet eine praktische Lösung, um diese Zeiten der Inaktivität in aktive Erholungsphasen zu verwandeln.
Was technisch wichtig ist:
Infrarotwärme liefert Energie direkt an den Körper – nicht an die Luft um ihn herum. Dabei werden Quarzröhren oder Kohlenstofffaserelemente verwendet, die kurzwellige bis mittelwellige Infrarotstrahlen abgeben. Dadurch werden die Oberflächenschichten des Körpers erwärmt, sodass die Muskeln von innen heraus erwärmt werden. Die Wärme ist sanft und gleichmäßig – kein plötzlicher Hitzestoß.
Die meisten Geräte lassen sich an ein Standard-120-V-Netz anschließen, verbrauchen etwa 1.200 bis 1.500 Watt und erreichen ihre Betriebstemperatur innerhalb von Sekunden. Ein eingebauter Thermostat sorgt dafür, dass die Temperatur konstant bleibt. Zudem gibt es Schutzmaßnahmen gegen Umkippen sowie einen IP-Schutzgrad, der die Geräte vor Feuchtigkeit schützt.
Warum es im Winter funktioniert:
Die Umgebungstemperatur in kaltem Wetter trocknet die Luft aus und erreicht oft nicht die Stellen, an denen es wehtut. Infrarotwärme zielt gezielt auf die betroffenen Stellen ab und fördert die Blutzirkulation. Dadurch können verspannte Muskelfasern entspannt werden und der natürliche Heilungsprozess des Körpers wird unterstützt.
Nach einem Lauf kann eine Behandlung mit dem Heizgerät dazu beitragen, die Verspannungen zu lösen, die eine freie Bewegung erschweren. Bei leichten Muskelverletzungen macht diese Wärme das Dehnen angenehmer und weniger schmerzhaft – so kann man wieder mit dem Training beginnen, ohne Rückschritte machen zu müssen.
Praktische Hinweise:
Stellen Sie das Heizgerät so hin, dass Sie bequem in seiner Wärmezone sitzen können. Halten Sie außerdem einen Abstand zu Stoffen und anderen Gegenständen ein. Beginnen Sie mit einer niedrigeren Einstellung und passen Sie diese bei Bedarf an. Überhitzung ist nicht hilfreich – ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt hingegen die Durchblutung.
Denken Sie daran: Infrarotwärme erwärmt Menschen und Oberflächen – nicht die Raumluft. In sehr kalten Räumen sollten Sie das Gerät mit einem zusätzlichen Heizgerät kombinieren. Wenn man es richtig verwendet, wird die Erholungszeit zu einer regelmäßigen Routine.