
Hören Sie auf, verbranntes Brot wegzuschmeißen!
Es gibt nichts Frustrierenderes, als einen Blech aus dem Ofen zu holen und festzustellen, dass die Ränder des Brotes schwarz verbrannt sind, während der Mittelteil noch rohes Teigmaterial enthält. Das ist einfach ein Albtraum. Man verliert Geld, verschwendet Zutaten – und darf sich sicherlich die Haare raufen.
Das Problem ist einfach: Die Hitze erreicht den Teig nicht gleichmäßig.
Die meisten Öfen arbeiten nach dem Prinzip der Konvektion – also indem heiße Luft durch den Ofen geblasen wird. Doch Luft ist träge. Sie strömt hin und her, trifft auf Luftzugströme und hinterlässt „kalte Stellen“, die die Qualität des Brotes beeinträchtigen. Wir lösen dieses Problem, indem wir die alten Heizelemente durch gezielte Infrarotlampen ersetzen.
Wie es funktioniert
Anstatt darauf zu warten, dass die Luft den Ofen erwärmt, senden die Infrarotlampen Energie direkt in den Teig. Dadurch wird die Erwärmung schneller und effektiver. Da wir die Leistung sowie die genaue Position der Lampen steuern können, können wir im Grunde einen „Wärmebild“ im Ofen erzeugen. So erhalten Sie jedes Mal ein gleichmäßig gegartes Brot.
Die Geräte
Wir verwenden Quarzglas für die Lampenhüllen. Warum? Weil in professionellen Bäckereien extreme Temperaturen herrschen – und dieses Material deformsiert sich bei hohen Temperaturen nicht.
Je nachdem, was Ihr Stromnetz hergibt, können Sie entweder 220 V oder 380 V verwenden. Wir haben diese Geräte so konzipiert, dass sie als Ersatz für die alten Geräte verwendet werden können. Zudem verwenden wir Standardanschlüsse, sodass Sie nicht den ganzen Tag damit verbringen müssen, Kabel anzuschließen.
Ein kleiner Tipp: Diese Hochleistungs-Lampen erzeugen sehr schnell viel Wärme – dadurch entsteht eine perfekte Kruste. Stellen Sie jedoch sicher, dass Ihre Belüftung ausreicht – sonst könnten die Steuersensoren beschädigt werden.
Weniger Abfälle, mehr Gewinn
Das Beste daran: Infrarotstrahlen reagieren sofort.
Alte Heizelemente funktionieren eher wie riesige Schiffe – sie brauchen lange, um abzukühlen. Infrarotlampen hingegen funktionieren eher wie Sportwagen. Wir nutzen PID-Steuerungen, um die Temperatur in Echtzeit zu regulieren. Dadurch wird verhindert, dass die Temperatur zu hoch wird und das Brot verbrennt.
Es gibt jedoch eine Einschränkung: Infrarotstrahlen benötigen eine klare Sichtlinie. Wenn die Lampe den Teig nicht „sehen“ kann, wird dieser nicht erhitzt.
Deshalb nehmen wir uns die Zeit, die Ausrichtung der Strahlung genau zu berechnen. Wenn die Entfernung richtig gewählt ist, wird die Wärme gleichmäßig verteilt – keine kalten Stellen mehr, kein verschwendeter Teig mehr.